Menstruationsbeschwerden – Regelschmerzen – Was kann ich tun?

Menstruationsbeschwerden – Regelschmerzen – Was kann ich tun?

 

Was sind mögliche Ursachen für Menstruationsbeschwerden?

 

Bevor ich dir von den natürlichen Mitteln berichte, die wunderbar bei Menstruationsbeschwerden helfen können, möchte ich erst einmal auf die Ursachen eingehen. Es bringt dir einfach viel mehr, wenn du die eigentliche Quelle für deine Beschwerden ausschaltest, als an den Symptomen herumzuschrauben.

Grundsätzlich sind die Gründe für Menstruationsbeschwerden und Unterleibserkrankungen von Frau zu Frau immer sehr individuell. Die Schulmedizin hat hier die Möglichkeit auf der körperlichen Ebene zu behandeln in Form von Schmerzmitteln, Medikamenten oder Operationen.

 

Leider kommen die Mediziner hier sehr schnell an ihre Grenzen. Besonders, wenn die Ursachen für Beschwerden zum Beispiel auf der emotionalen oder seelischen Ebene liegen oder aber auch mit den hier im Artikel aufgeführten Auslösern zu tun haben.

 

 

Ungesunde Ernährung

Eine ungesunde Ernährungsweise kann Menstruationsbeschwerden begünstigen bzw. auch verstärken. Diese Erkenntnis bestätigte sich bei mir wieder, als wir eine Woche im „All-Inklusive-Urlaub“ waren. Es gab alle möglichen ungesunden Speisen, die ich normalerweise eher selten bis gar nicht esse und vor denen ich aber keinen halt gemacht hatte.

Als wir wieder zu Hause waren, bekam ich meine Menstruation mit starken Schmerzen und einer längeren Blutung als sonst. Das hatte ich schon lange nicht mehr so gehabt.

Für mich war das wieder ein sehr klarer „Aha-Effekt“ und ebenfalls eine Bestätigung, wie negativ sich eine ungesunde Ernährung auf die Menstruation auswirkt.

Ich kenne auch viele andere Frauen, welche auf eine gesunde Ernährung umgestiegen sind und dadurch auch ihre Menstruationsbeschwerden komplett verschwanden. 

Für mich ist die Menstruation ein Reinigungsprozess des Körpers. Je besser ich mich ernähre während eines gesamten Zyklus, um so beschwerdefreier ist die Menstruation. Besonders der tägliche Konsum von tierischen Produkten, viele Fertiggerichte und chemisch hergestellte Süßigkeiten führen zu verstärkten Beschwerden.

 

Nahrungsmittel die Menstruationsbeschwerden begünstigen

– weißer Zucker

– chemische Süßigkeiten

– Fast Food

– Fertiggerichte

– Softdrinks

– Kaffee – ein absoluter Mineralienräuber

– viele Getreideprodukte

 

Tierische Produkte verstärken Entzündungen und Schmerzen 

– Kuhmilch
– Käse
– Fleisch
– Wurst
– Eier

 

Zusatzstoffe:

– Farbstoffe

– künstliche Aromen

– Geschmacksverstärker – Hefeextrakt

– Aspartam

 

Ungesunde gehärtete Fette:

– Margarine

– Billig Bratöl

 

Info:

Ich persönlich halte weniger davon sämtliche tierische oder glutenhaltige Produkte komplett zu vermeiden.
Wobei es bei einer Erkrankung der Unterleibsorgane auch wichtig sein kann, auf diese Produkte für eine gewisse Zeit zu verzichten.
Das ist von Frau zu Frau immer sehr unterschiedlich und individuell zu klären.

 

Mineralstoff-, Nährstoff-, Vitaminmangel

Unter anderem führt eine ungesunde Ernährung und Lebensweise oft zu einem Vitamin und Mineralstoffmangel, wie zum Beispiel:

– Vitamin B

– Vitamin D

– Vitamin E

– Magnesium

– Eisen

Durch einen Mangel kann es wiederum zu verstärkten Menstruationsbeschwerden kommen.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Darm durch eine schlechte Ernährung schon soweit verschlackt und bzw. erkrankt ist, dass er kaum noch Nährstoffe aufnehmen kann.

 

 

Künstliche Verhütungsmittel

Künstliche Verhütungsmittel wie:

– die Pille,

– die Hormonspirale,

– die 3 Monatsspritze

– oder auch Implantate,

haben unzählige Nebenwirkungen, worüber sich die meisten Frauen kaum bewusst sind.

Künstliche Verhütungsmittel erzeugen und verstärken unter anderem Regelschmerzen und verlängern die Dauer der Blutung.

 

 

Tampons

Wenn du Tampons benutzt, können diese Regelschmerzen verursachen aber auch verstärken.

Für mich waren Tampons früher selbstverständlich. Aber ich empfand den Umgang damit oft sehr kompliziert. Es war auch eher ein unangenehmes Gefühl sie zu tragen.

Tampons können zu vermehrten Schmerzen und Beschwerden führen und trocknen die Schleimhäute stark aus.

Es ist bereits bekannt, dass in Tampons belastende Stoffe wie Bleichmittel, Pestizide usw. enthalten sind.

Außerdem ist der Tampon ein Fremdkörper für unseren Körper, was er natürlich auch gleich wieder loswerden möchte und dadurch entsprechende Symptome, wie zum Beispiel Krämpfe erzeugen kann.

Wer auf Tampons verzichtet, wird merken was für einen Unterschied das ausmacht.

 

Vorteile des Tampon-Verzichts

– man lernt den eigenen Zyklus besser kennen
– die Krämpfe können nachlassen
– man hat mehr Aufschluss über die Menge, die Farbe und die Textur der Blutung
– die gesunde Scheidendflora bleibt erhalten, wodurch sich das Infektionsrisiko verringert
– alles wird ausgeschieden

 

 

Stress

Während der Menstruation dürfen wir uns besonders viel Ruhe und Entspannung gönnen, denn Stress führt zu Anspannungen und Verkrampfungen im Körper.

In dieser besonderen Phase deines Zyklus, darfst du dir besonders viel Ruhe gönnen.
Je mehr wir gegen unseren Körpern steuern, diese besonderen Tage wie jeden anderen sehen und die Warnsignale unseres Körpers missachten, um so mehr verlangt dieser auch nach dem, was er wirklich braucht.

Besonders uns Frauen fällt es schwer, auf unsere Bedürfnisse zu achten bzw. sie überhaupt erst einmal wahrzunehmen, weil wir selbst keine Vorbilder hatten.

 

Zeit für Dich…

Was brauche ich gerade wirklich ?

Was sind meine Bedürfnisse in dieser Zeit ?

Was kann ich mir jetzt Gutes tun ?

Ein schönes Bad?

Kerzenschein?

Einfach mal im Bett liegen?

Ein kleiner Spaziergang?

Ein gutes Buch?

Kuscheln mit dem Partner?

Stille?

 

Medikamente

Durch die Einnahme von Medikamenten, kann sich die Dauer, die Stärke, die Intensität und der Rhythmus der Menstruation stark beeinflussen.

Nicht nur Medikamente, wie künstliche Verhütungsmittel, sondern auch:

– Psychopharmaka,

– Blutdruckmedikamente,

– Schildrüsenmittel,

– Pilzabtötende Medikamente (Antimykotikum),

– Antibiotika,

– Kortisonpräparate usw.

können den Menstruationszyklus beeinflussen und die Ursache für Menstruationsbeschwerden, wie Zyklusstörungen sein.

 

Zyklusstörungen sind:

– schmerzhafte Blutungen

– sehr starke Blutungen

– ausbleiben der Blutung

– leichte Blutungen

– verkürzter oder verlängerter Abstand zwischen der Regelblutung.

 

 

Wie stehst Du zu Deiner Weiblichkeit?

 

 

Ich erlebe viele Frauen, die eine große Abneigung gegenüber ihrer Menstruation haben. Manchmal kommt es mir so vor als würden sie glauben die Pest zu haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Einstellung noch aus dem Mittelalter oder durch die Kirche kommt. 🙂

Besonders die Tamponhersteller wollen uns weiß machen, dass die Zeit der Menstruation eine Zeit wie jede andere ist, wo wir funktionieren und trotzdem alles machen können. Selbst die Blutung wird in der Werbung nicht rot, sondern blau dargestellt. Alles ist hygienisch rein und es gibt sogar Plastikstäbchen zum Einführen, damit wir Frauen auch gar nicht erst in Kontakt mit der intimen Seite unseres Körpers kommen und vielleicht sogar eine ablehnendere Haltung entsteht.

Für mich ist die Menstruation etwas absolut urweibliches, kostbares, was einfach zu mir gehört, was das Frau sein auch mit ausmacht.

Wie stehst du zu Deiner Menstruation ?

Findest du sie eklig, als etwas belastendes?

Wie sind die Frauen in deiner Herkunftsfamilie damit umgegangen?

Wie stehst du zu Deiner Weiblichkeit?

Kannst du deine Weiblichkeit annehmen?

Kannst du deine Menstruation als etwas positives sehen?

Fühlst du dich wohl in deinem weiblichen Körper?

Fühlst du dich innerlich wie eine Frau?

 

Erfahrungsbericht

Eine Frau war bei mir im Coaching, deren Gebärmutter laut Schulmedizin operativ entfernt werden musste.

Während der Sitzung stellte sich aber heraus, dass sie aus verschiedenen Gründen ihre eigene Weiblichkeit nicht annehmen konnte und es dadurch zur Erkrankung der Gebärmutter kam.

 

Sexuelle Konflikte

Menstruationsbeschwerden bzw. Erkrankungen des Unterleibes können auch durch sexuelle Probleme mit dem Partner bestehen.

Ich möchte hier darauf hinweisen, dass auch sexueller Missbrauch ein Grund für Unterleibserkrankungen bzw. Menstruationsbeschwerden sein kann.

 

 

Unerfüllter Kinderwunsch

 

Hinter schlechter Laune, depressiver Stimmung, Stimmungsschwankungen (besonders vor der Menstruation), kann unbewusst mit der Enttäuschung zusammenhängen, nicht schwanger geworden zu sein.

Zysten im Unterleib können hier auch ein Hinweis auf einen unerfüllten Kinderwunsch sein.

 

 

Was hilft bei Menstruationsbeschwerden?

Orgasmus

Ich selbst aber auch viele andere Frauen, mit denen ich mich schon über das Thema Menstruationsschmerzen unterhalten hatte, konnten mir bestätigen, dass ein Orgasmus sich sehr positiv auf Menstruationsschmerzen auswirkt.

Ein Orgasmus sorgt nicht nur für Glückshormone, sondern entspannt und fördert auch die Durchblutung des Beckens und der Muskeln.

Viele Frauen haben auch während der Menstruation am meisten Lust auf Sex, was ganz natürlich ist. Nur schämen sich leider viele Frauen dafür, weil sie Angst haben vor Ablehnung von ihrem Partner.

Gut, dass die Zeit des Mittelalters vorbei ist und die Männer gegenüber der Menstruation immer aufgeschlossener werden und diese als etwas natürliches sehen, wofür sich keine Frau mehr schämen muss.

Eine Unterlage, wie zum Beispiel ein Handtuch kann hier das Nest vor unerwünschten Flecken schützen. 🙂

 

 

Massage

Während der Menstruation darf man sich von seinem Partner ganz besonders verwöhnen lassen. Eine Massage sorgt für Entspannung des gesamten Körpers.

Eine sanfte Massage mit ein paar Tropfen gutes Olivenöl, einer warmen Hand am Bauch bzw. am Unterleib, kann Wunder wirken. Hier kannst du dir selbst auch etwas gutes tun.

 

Schüssler Salze

Schüssler Salze Nr. 7 – Magnesium Phosphoricum D6

Anwendung: 

– bei krampfartigen Beschwerden
– bei Schmerzen

 

Achtung GEHEIMTIPP !!! – Die heiße Nummer 7

Bei sehr starken Beschwerden kann besonders schnell die heiße Nummer 7 helfen.

Hierfür nimmt man heißes Wasser und gibt 7 Tabletten hinein und trinkt es Schluckweise so warm wie möglich.

Heilpflanzen

Kamille

Die Kamille wirkt Krampflösend und ist meiner Meinung nach eines der besten und stärksten Heilkräuter, besonders auf Grund der vielen Anwendungsmöglichkeiten.

 

Anwendung:

– bei Unregelmäßigkeiten, wie das Ausbleiben der monatlichen Regel

– bei Menstruationsschmerzen wirkt sie wunderbar entkrampfend

Die Kamille kann als Tee oder als Sitzbad angewendet werden.

 

Zubereitung als Tee:

– 1 gehäuften Teelöffel und mit kochenden Wasser übergießen

 

Zubereitung als Sitzbad:

– 4-5 gehäufte Teelöffel mit 1 Liter heißes Wasser übergießen.

– 15-20 Minuten ziehen lassen

– Wasser bis zum Unterleib einlassen

– mit einem Sieb im Badewasser den Sud abseihen

 

Frauenmantel

Der Frauenmantel ist für mich das Kraut, welches für die Frauen gemacht wurde.:-)

Es gilt als Allheilmittel bei Frauenkrankheiten und besonders auch bei Menstruationsstörungen.

 

Anwendungsmöglichkeiten:

– zur Stärkung der Gebärmutter
– Erschlaffung des Unterleibs
– bei Neigungen zu Fehlgeburten
– Myomen
– Weißfluss
– Leistenbrüche

 

Zubereitung:

– 1 gehäufter Teelöffel auf eine Tasse heißes Wasser
– 1 Minute ziehen lassen
– schluckeise trinken

 

Hirtentäschel

Das Hirtentäschel mit seinen kleinen Blättern in Herzform hat eine scheinbar widersprüchliche Wirkung. Die Menstruation wird durch das Hirtentäschel gefördert und ausgelöst, wenn sie aber zu stark ist, wird sie gestillt.

 

Weitere Anwendungen:

– starken Menstruationsblutungen

– Unregelmäßigkeiten der Periode während der Pubertätszeit

 

Zubereitung:

– 8-10 Tage vor der Menstruation beginnen
– 1 gehäuften Teelöffel Hirtentäschel pro Tasse mit heißen Wasser übergießen, absieben
– schluckweise über den Tag verteilt trinken

 

 

Schafgarbe

Die Schafgarbe ist bei Menstruationsbeschwerden, wie dem Ausbleiben der Menstruation und Unregelmäßigkeiten in der Pubertät ein bewährtes Heilkraut.

 

Zubereitung:

– 1 Tasse Tee pro Tag auf nüchterne Magen schluckweise trinken
– einen gehäuften Teelöffel mit heißen Wasser überbrühen
– 1 Minute ziehen lassen und

 

 

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